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Endodontie

Schmerzarme und erfolgreiche Behandlung von Zahnwurzelentzündungen (Zahnmarkentzündung) bei Zahnarzt Dr. Susann Wellmer in Dortmund

Den Zahn trotz einer Wurzelentzündung erhalten

Oft ist am Anfang einer Wurzelentzündung meist nur ein leichter Schmerz zu verspüren und der betroffene Zahn ist plötzlich auf Druck sowie kalte oder heiße Speisen empfindlich. Werden diese ersten Anzeichen ignoriert, kann sich die Zahnwurzelentzündung äußerst schmerzhaft weiterentwickeln. Ist die Zahnwurzel mit dem Zahnnerv erst einmal entzündet oder der Zahnnerv sogar bereits abgestorben, sollte so schnell wie möglich zahnmedizinisch eingegriffen werden. Der Zahnarzt kann den entzündeten Zahn entweder ziehen (aber dann ist er endgültig verloren) oder ihn mit einer Wurzelbehandlung versuchen zu retten.

Ziel jeder Wurzelkanalbehandlung ist, das entzündete Zahnmark (Pulpa) zu entfernen, das Innenleben des Zahnes von Geweberesten und Keimen zu befreien, um anschließend die gesäuberten Wurzelkanäle bakteriendicht zu verschließen und somit den Zahn zu erhalten, man konserviert ihn.

Zu einer modernen, erfolgreichen und schmerzfreien Wurzelkanalbehandlung gehören diverse innovative Techniken, wie maschinelle Aufbereitung, elektronische Längenmessung des Wurzelkanals, Laserbehandlung und Schallspülung, die in unserer Praxis standardisiert verwendet werden.

Ursachen einer Zahnwurzelentzündung

Ursache einer Entzündung eines Zahnes, oder präziser des Zahnmarks, ist meist eine tiefreichende Karies. Bakterien dringen von außen in das Zahnbein (Dentin) und schädigen das Zahnmark (Pulpa). Die Konsequenz: eine Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis), die folglich zum Absterben der Pulpa führen kann und schließlich auch auf die umliegenden Knochenanteile übergreifen und die Knochensubstanz erheblich schädigen kann.

Ablauf der Endodontie – Wurzelbehandlung – Wurzelfüllung

Da wir grundsätzlich nicht behandeln, wenn der Patient große Schmerzen hat, setzen wir zunächst spezielle Medikamente ein und warten, bis die Entzündung zurückgegangen ist. Deshalb kann sich eine Wurzelbehandlung oftmals aufgrund des Aufwandes über mehrere Behandlungstermine erstrecken.

Sobald es möglich ist, führen wir die eigentliche Wurzelbehandlung durch. Dabei werden alle Pulpaanteile (unter örtlicher Betäubung) komplett entfernt und die Wurzelkanäle von Keimen befreit. Wichtig dabei ist es, alle betroffenen Wurzelkanäle ausfindig zu machen, damit das Kanalsystem des Zahnes bis hin zur Wurzelspitze komplett von entzündetem und abgestorbenem Gewebe befreit und gereinigt werden kann.

Zur sicheren Keimabtötung setzen wir unter anderem Dental Laser ein. Das Laserlicht erreicht selbst die kleinsten Seitenkanäle des Zahnwurzelsystems, in die eine herkömmliche Spüllösung nicht gelangen würde. Desweiteren bedienen wir uns anderer moderner Instrumententechnik, wie maschineller Aufbereitung mit Nickel-Titan-Feilen und elektronischer Längenmessung, um die Wurzelentzündung möglichst erfolgreich zu behandeln.

Nach Entfernung aller Pulpaanteile bereiten wir die Wurzelkanäle für die Wurzelfüllung vor. Dazu spülen wir die Wurzelkanäle mit einer desinfizierenden Lösung, damit vorhandene Bakterien abgetötet werden und der Zahn entzündungsfrei bleibt.

Abschließend führen wir eine gewebeschonende Wurzelkanalfüllung durch. Diese verschließt die gesäuberten Wurzelkanäle bakteriendicht und schützt sie so vor dem Eindringen neuer, schädlicher Keime. Genauso wichtig ist dies auch für die Zugangskavität, das „Bohrloch“ zum Wurzelkanalsystem. Dieses „Bohrloch“ kann je nach Größe des Defektes mit einem konfektioniertem (vorgefertigtem) Endokeramik-Inlay, Kompositfüllung oder Onlay versorgt werden. In vielen Fällen müssen wurzelkanalbehandelte Zähne allerdings noch durch eine Krone geschützt werden, um erhalten werden zu können.

Um das Behandlungsergebnis zu kontrollieren, erstellen wir abschließend eine digitale Röntgenaufnahme (Kontrollaufnahme).

Bei besonders komplizierten endodontologischen Fällen kooperieren wir mit einem erfahrenen Endodontologie-Spezialisten.

 

Wenn die Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war:

Trotz korrekter Wurzelkanalbehandlung kann es zu einer weiteren Entzündung der Wurzelspitze kommen. Durch einen chirurgischen Eingriff (Wurzelspitzenresektion-WSR) kann das entzündete Gewebe entfernt und die Wurzelspitze gekappt werden. So kann der Zahn in vielen Fällen erhalten werden. Wenn allerdings auch die Wurzelspitzenresektion auf Dauer keinen entzündungsfreien Zustand wiederherstellt, bleibt dem Zahnarzt keine andere Wahl, als dass er den Zahn entfernen muss.

Da Kariesbakterien die Hauptauslöser für Entzündungen der Pulpa sind, können Sie mit einer guten häuslichen Mundhygiene, regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und Professioneller Zahnreinigung (PZR) bei ihrem Zahnarzt schmerzhaften Wurzelentzündungen vorbeugen.

 

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